Was würdest Du tun, wenn das Internet in 8 Tagen schließt …

  • Überprüfen, ob es gerade 1. April ist
  • Ein Zeitungsabo abschließen
  • Straßenkarten entstauben
  • Am Flohmarkt die Brockhaus Enzyklopädie besorgen, natürlich alle 30 Bände
  • Statt auf Updates zu warten, endlich mal den Keller aufräumen
  • Schnell noch bei der VHS einen Kurs über Face-to-Face-Kommunikation belegen
  • Die Amazon-Wunschliste ausdrucken
  • Eine Liste aller Kontakte und Freunde auf Facebook, Twitter, Instagramm etc zusammenstellen
  • Bei Flyeralarm neues Briefpapier gestalten und drucken lassen
  • Die fehlenden Staffeln meiner Lieblingsserie ordern
  • Ein paar neue Stifte und einen Füller bei Amazon bestellen
  • Umschulen, weil Social-Media-Spezialisten nicht mehr gefragt sein werden
  • Im Netz nach berühmten Briefwechseln googeln, um sich für die Zukunft inspirieren zu lassen
  • Nachsehen, wo die nächste Bankfiliale/Briefkasten/VVK-Stelle ist
  • Noch schnell einen Virus verbreiten
  • 8 Tage lang Pornos runterladen (Michael Hofmann via facebook)
  • Das ganze Internet auf Diskette sichern, dann habe ich es für immer zuhause (Axel Strödick via facebook)

 

Foto: Uwe Niklas

 

Das Ende des Internets als kreative Utopie“ wird eine der Fragen sein, mit denen sich während net:works der „Maker Space“ im Innenhof des Palais Stutterheim beschäftigt. Das Projekt der Initiative ICH KANN! in Kooperation mit der Stadtbibliothek Erlangen, dem FabLab der FAU Erlangen-Nürnberg, dem Kunstpalais und dem Kulturamt Erlangen will Traditionelles durch die Brille des Digitalen sehen und das Digitale analog aufbereiten. Unter dem Motto „Ich kann“ entsteht ein dynamischer Raum zwischen Ausstellung, Werkstatt und Labor. So wird man am Ende besser wissen, was wir vermissen würden und was nicht und wohin uns der digitale Mythos gebracht hat.
Link zur Veranstaltung

 

Rainer Hertwig am 29. Juni 2015

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